Städtebaulicher und landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb „Freibadareal in Fellbach“
 

2019

Wettbewerb

Verantwortlicher Partner:
Matthias Schuster

Waldsiedlung neu interpretiert: Nachbarschaft und Raumbildung
Der Entwurf verbindet die Idee des Wohnens im Grünen mit dem Ziel, kompakte, angemessen verdichtete Wohnformen für alle gesellschaftlichen Gruppen in einem attraktiven Wohnumfeld mit hohen Aufenthaltsqualitäten zu schaffen. Die versetzt angeordneten Baukörper öffnen Freiräume, schaffen Durchblicke und bilden Orte im Quartier für Treffpunkte, Spiel und Erholung. Gleichermaßen definieren sie Räume: Private Gärten, gemeinschaftlich genutzte Begegnungsflächen, Treffpunkte, Spielplätze und, ganz pragmatisch, Bereiche für zentralisierte Müllentsorgung und überdachte Fahrradstellplätze.
Mit vier bis fünf Geschossen ordnen sich die Gebäude in das städtebauliche Umfeld ein. Im Zentrum des neuen Wohnviertels markiert ein sechsgeschossiges Gebäude für generationenübergreifendes und inkludiertes Wohnen den zentralen Platz.
Die drei Teilbereiche - an der Allee, am „Fellbacher Wäldle“ und zur Bestandsbebauung an der Untertürkheimer Straße – sind clusterartig gegliedert und gruppiert. In den Zwischenräumen liegen die zusammengefassten Spielflächen der LBO-Kinderspielplätze oder öffentliche Grünflächen. Ein kleingliedriges Wegenetz verbindet die Teilbereiche und sichert die erforderliche Erschließung für Ver- und Entsorgung.
Das eingedrehte Punkthaus am neu gestalteten Platz gegenüber der Alten Kelter markiert den Auftakt der alten Allee und schafft einen raumbildenden Abschluss. Über einen leichten Verschwenk führt der Weg aus der Allee auf den Platz. Die neue Baureihe akzentuiert diesen Zugang und schirmt den neuen Platz mit der flachen Wasserspielfläche von den Parkplätzen an der Nordseite ab.